10th May, 2012

ISHA Vortrag am 15.5.!

Chinatown. Chinesische Migration und ihre Wahrnehmung in der westlichen Welt 1880-1930

Dr. Lars Amenda

Dienstag, 15.05.2012, 18:00 Uhr
09C12 (PhilFak)


Der Vortrag beschäftigt sich mit der Situation der Chinesen, die seit den 1880er Jahren über den Seeweg in die Häfen der westlichen Welt kamen.
Es stellen sich dabei die Fragen, wie die Lebensumstände dieser Menschen waren, wo und was sie arbeiteten und wie sie lebten. Vor allem aber soll der Umgang der Behörden und der Bevölkerung mit dieser vergleichsweise kleinen Einwanderungsgruppe aufgezeigt und die dahinter stehende Fremdheitskonstruktion beleuchtet werden.

Lars Amenda ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück und seit 2009 assoziiertes Mitglied des Instituts für Migrationsforschung und interkulturelle Studien. 2004 promovierte er über die chinesische Migration und ihre Wahrnehmung in Hamburg 1897-1972.

Dies ist ein Vortrag der Reihe: Migration, Integration und kulturelle Vielfalt in der Geschichte

Die ISHA Marburg hat zwei Vorträge zur Migrationgeschichte organisiert. Seid dabei! Join the discussion!

8.5.2012

“Gelungene Integration? Überlegungen zur Hugenottenmigration in Europa” von Dr. Ulrich Niggemann (Marburg)

15.5.201

”Chinatown. Chinesische Migration und ihre Wahrnehmung in der westlichen Welt 1880-1930″ von Dr. Lars Amenda (Osnabrück)

News!!!!!!

From 4-10 July, ISHA-Bucharest will be hosting another summer seminar, with a complete new program and topic. The theme will be ‘Symbols and figures of power’ and there will be places available for 60 participants. The application period will be 30th of April – 6th of May! Website: http://ishabucharest.asid-ub.ro/

workshops:
1. Religion in shifting the balance of power
2. Media and social media: tools of power
3. Inspiring leaders and leadership
4. Military strength and power’s enforcement
5. Leading actors of the international system
6. Art as symbol of power

Fee: 80 € (includes accommodation, three meals a day, local transport, as well as bus transfers during the excursion. It does not include drinks and travel costs to/from Bucharest)

Programm under “read more”:

Klingt interessant:

Die Evangelischen Akademie Arnoldshain, der Kreisau-Initiative Berlin e.V und die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank führen Ende September ein Austauschprojekt für junge Erwachsene im Alter von 19-28 Jahren durch.
Dabei geht es darum, sich mit Menschen aus deutschen, ukrainischen, polnischen, jüdisch-israelischen und arabisch-palästinensischen Erinnerungsgemeinden auszutauschen und sich so mit den eigenen und den Narrativen der „Anderen“ auseinanderzusetzen, wobei „Leerstellen“ in den eigenen nationalen Narrativen bewusster werden sollen.

Weitere Infos hier gibt es hier und hier.

18th Apr, 2012

Plenumstermin

Wir treffen uns dieses Semester jeden zweiten Mittwoch um 18 Uhr im Fachschaftsraum Geschichte (oder davor, falls dieser geschlossen ist).
Die nächsten Treffen sind am 2.5.2012, 16.5., 30.5…

11th Apr, 2012

Homepage-Update

Momentan wird die Homepage umgestaltet mit dem Ziel, sie immer auf den neusten Stand zu halten. Dabei wird das Layout umgestaltet sowie der Inhalt.

Es lohnt sich also, immer mal reinzuschauen ;-)

Wir sind eine Gruppierung aus Mitgliedern der Fachschaft Geschichte und der ISHA (International Students of History Association) und wollen Veranstaltungen organisieren, die sich mit Geschichtsschreibung in multikulturellen Gesellschaften auseinander setzt. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei die Rolle des Geschichtsunterrichtes an Schulen sein. So wollen wir fragen, an welche gesellschaftlichen Gruppen sich Geschichtsschreibung wendet und wie Menschen, die nicht Teil dieser Geschichtsschreibung sind, damit umgehen.
Beispielhaft dafür können die Menschen türkischer Herkunft stehen, die in der deutschen Geschichtsschreibung auch heute kaum über die Rolle der GastarbeiterInnen hinauskommen. Wie diese, oder auch andere Menschengruppen, in die heutige Erinnerung an z.B. den Nationalsozialismus eingebunden werden, oder wie sie die deutsche Wiedervereinigung erlebten ist dagegen im vorherrschenden nationalen Geschichtsbild weitestgehend irrelevant.

Wenn du Interesse hast an der Vorbereitung mitzuarbeiten, dann schreib einfach ein Mail an isha[ät]lists.uni-marburg.de oder fachschaft06[ät]lists.uni-marburg.de oder frag einfach im Fachschaftsraum Geschichte nach (hinterlasse z.B. deine Mail-Adresse) und wir melden uns bei dir!

Buchtipp: Viola Georgi: Crossover Geschichte, historisches Bewusstsein Jugendlicher in der Einwanderungsgesellschaft (Bibliothek Politikwissenschaft, Signatur: RD 126 c 1, oder auch in unserer Fachschaftsbibliothek)

30th Mar, 2012

Montagsradio

Mal was zum Hören: Interessante Beiträge, aufgenommen vom Montagsradio auf der Geschichtsmesse im März in Suhl:

Welche Geschichte zählt? Erinnerung und Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft

Der Begriff Migrationsgesellschaft steht für Vielfalt. Vielfältige historische Erinnerungen, vielfältige Identitäten und vielfältige Perspektiven über historische Ereignisse und deren Deutung. Vielfalt steht für die Chance, die eigene Perspektive zu erweitern und sich als Gesellschaft zu öffnen und weiter zu entwickeln. Sie birgt jedoch auch die Gefahr der Ausgrenzung. Wie kann eine Gesellschaft all der Vielfalt gerecht werden, ohne auszugrenzen? Müssen die Inhalte der historisch-politischen Bildung im (außer-)schulischen im Kontext neu gedacht werden?
Hier geht´s zum Beitrag!
.

Auch interessant:
Pluralität der Erinnerungen! Aber verstehe ich die Erinnerung wirklich?
Was sind die Unterschiede und was die Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen junger Europäer an die Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts? Passt das westliche Modernisierungsmodell der Aufarbeitung auch zu den mittelosteuropäischen Ländern und ihrem Umgang mit Geschichte?
Hier geht´s zum Beitrag!

Categories